Als Weiterbildungseinrichtung für kaufmännische Angestellte und Beamte wurde die Leibniz-Akademie 1920 gegründet. Seither steht die Leibniz-Akademie mit ihren Studiengängen in der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) für fundierte Weiterbildungsangebote. Zahlreiche begabte und leistungsbereite Menschen erweitern ihre beruflichen Perspektiven, indem sie das berufsbegleitende Studium an der VWA absolvieren und so auf Fach- und Führungsaufgaben vorbereitet werden.
Neben den Weiterbildungsangeboten führt die Leibniz-Akademie seit 1976 in Zusammenarbeit mit der IHK Hannover erfolgreich duale Sonderstudiengänge für Abiturienten durch. Zu den Gründern dieses Ausbildungsmodells in Hannover gehören u.a. Continental AG, WABCO oder Preussag AG. Seit 1988 gibt es die verschiedenen Studiengänge mit dem Abschluss Betriebswirt/-in (BA). Hinzugekommen ist der Studiengang Wirtschaftsinformatik (BA). Im Zuge der EU-weiten Harmonisierung der Studiengänge erfolgten Akkreditierungen der Studiengänge Betriebswirtschaft in Bachelor of Arts und Wirtschaftsinformatik in Bachelor of Science.
Die Leibniz-Akademie versteht sich als kundenorientierter Dienstleister. Das Bildungsangebot orientiert sich an den Personalentwicklungsbedürfnissen von Studierenden und Unternehmen gleichermaßen. Im Mittelpunkt steht dabei die Vermittlung von fundiertem, anwendungsorientiertem Know-how, sowohl bei den fachlichen als auch bei überfachlichen Qualifikationen. Neben der Wissensvermittlung in der Betriebswirtschaftslehre bzw. Wirtschaftsinformatik werden z.B. Seminare im Bereich Wirtschaftsenglisch, Kommunikation oder Anwendungssoftware durchgeführt. Besonderen Wert legt die Leibniz-Akademie dabei auf die Qualität der eingesetzten Dozenten, die vielfach renommierte Hochschullehrer oder kompetente Praktiker sind. Der Unterricht findet in Kleingruppen statt, wobei ergänzend zu Vorlesungen insbesondere auch Übungen, Fallstudien und Planspiele durchgeführt werden.
Das steigende Interesse an der Berufsakademie beweisen auch die zahlreichen neu hinzu gekommenen Unternehmen wie z.B. die Nord/LB, Bosch oder TUI. Insgesamt sind z.Z. rd. 100 Unternehmen an der Ausbildung an der Berufsakademie beteiligt und nutzen so die Berufsakademiestudiengänge als Instrument aktiver Personalentwicklung. Wie attraktiv das Studienangebot der Leibniz-Akademie auch für die Abiturienten ist, zeigt ein Blick auf die rasante Entwicklung der Studierenden-Zahl.
Der theoretische Teil des Studiums erfolgt in Vollzeitform und umfasst zehn Wochen pro Semester. Die praktische Ausbildung wird in dem Unternehmen absolviert, mit dem der Studierende einen Studien- und Ausbildungsvertrag über die gesamte Studiendauer abschließt.


